Wie Kosmetik die Gesundheit positiv beeinflussen kann

Wir alle werden gerade in diesen Zeiten dazu aufgefordert, uns mehr denn je um unsere Gesundheit zu kümmern. Und auch wir möchten dich dabei unterstützen. 

In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Gesundheit und dein Immunsystem durch die richtige Auswahl von Kosmetikprodukten positiv beeinflussen kannst. Ein gesunder Lebensstil hat nicht nur mit einer gesunden Ernährung zu tun, sondern beginnt bei deiner täglichen Körperpflege.

Gesunde Ernährung

Viele von uns legen bereits besonders großen Wert auf eine gesunde Ernährung und achten bewusst darauf, welche Lebensmittel täglich auf dem Teller landen. Ein genauer Blick auf die Zutatenliste vieler Lebensmittel verrät: sie enthalten oftmals versteckte Inhaltsstoffe wie künstliche Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und andere bedenkliche Inhaltsstoffe.

Was jedoch häufig nur wenige von uns wissen: Auch über die Haut können verschiedenste Substanzen direkt in unseren Körper gelangen.

Gesunde Kosmetik

Wusstest du, dass die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers ist? Über die Haut nimmst du täglich verschiedenste Substanzen auf – sogar bis zu 12x mehr als über den Darm. So können belastende Inhaltsstoffe über die Haut direkt ins Blut und damit in den Organismus gelangen. Mit diesem Wissen solltest du dich deshalb fragen: Würde ich das, was ich täglich auf meine Haut auftrage, auch ohne Bedenken essen? 

Die tägliche Portion Chemie auf deiner Haut

Wenn du bislang herkömmliche Kosmetik verwendet hast, dann kommst du Studien zufolge täglich mit bis zu hunderten verschiedenen Chemikalien und chemisch veränderten Inhaltsstoffen in Berührung.

Um herkömmliche Kosmetika beispielsweise haltbar zu machen, werden meist chemische Konservierungs- und Duftstoffe eingesetzt. Diese können Hautreizungen und Allergien auslösen und sind schädlich für Haut und Haar. Verschiedenste Inhaltsstoffe wurden sogar nachweislich als krebserregend eingestuft.

Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes sagt jedoch leider nichts darüber aus, ob und wie sich ein Inhaltsstoff auf die Gesundheit auswirkt. Deshalb haben wir hier die schädlichsten Inhaltsstoffe für dich zusammen gefasst:

Die schädlichsten Inhaltsstoffe in Kosmetika

Die INCI-Auflistung (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) ist eine EU-weit geltende Richtlinie zur Rohstoff-Bezeichnung in kosmetischen Produkten und gibt Aufschluss darüber, welche Inhaltsstoffe in einem Kosmetikprodukt enthalten sind. Alle Inhaltsstoffe sind in abnehmender Reihenfolge nach prozentualem Gewichtsanteil aufgelistet.

Parabene

INCI-Bezeichnung: Methylparaben, Etyhlparaben, Propylparaben, Butylparaben

Parabene sind künstliche Konservierungsstoffe mit starker antimikrobieller Wirkung, die häufig in Kosmetika verwendet werden, um sie haltbar zu machen. Sie können Hautreizungen und Allergien auslösen.

Mineralöle und Silikone

INCI-Bezeichnung: Cera Microcristallina, Mineral Oil, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Vaseline 

Mineralöle sind Abfallprodukte der Erdölgewinnung. Sie sind kostengünstig, lange haltbar und einfach in der Verarbeitung. Mineralöle bieten einige Vorteile, aber nur wenige für die Hautgesundheit. Mineralöle und Silikone bilden einen halbdurchlässigen Film, wodurch sich Haut und Haar weich und glatt anfühlt. Allerdings kann die Haut dadurch schlechter atmen und die natürliche Regeneration der Haut ist stark beeinträchtigt.

Polyethylenglykol (PEG) und Polypropylenglykol (PPG)

INCI-Bezeichnung: z.B. PEG-8, PEG-40. Wörter, die auf „eth“ enden wie z.B. Ceteareth-15, Sodium Laureth Sulfate. 

PEG und PPG sind künstliche Emulgatoren, welche rein synthetisch hergestellt werden. Sie können Hautreizungen, Entzündungen und Allergien auslösen. Darüber hinaus stören sie die natürliche Schutzfunktion der Haut, so können Schadstoffe, Umweltgifte und Mikroorganismen leichter in den Körper gelangen.

Duftstoffe

INCI-Bezeichnung: Citral, Eugenol, Geraniol, Limonene 

Rund 15-20 % der Bevölkerung reagieren allergisch auf Duftstoffe. In herkömmlicher Kosmetik kommen überwiegend künstliche Duftstoffe zum Einsatz, die allergieauslösend wirken können. Auch natürliche ätherische Öle (u.a. alle Zitrusöle) enthalten allergene Duftstoffe.

Farbstoffe

INCI-Bezeichnung: CI (Colour Index) und eine fünfstellige Zahl 

Farbstoffe können Allergien, Hautreizungen und Entzündungen auslösen und krebserregende Stoffe freisetzen. Besonders bedenklich sind Farbstoffe in Lippenstiften. Sie bleiben nicht nur äußerlich auf der Haut, sondern gelangen über den Mund in den Körper.

Tenside

INCI-Bezeichnung: Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate 

Tenside wirken stark schäumend und werden daher häufig in Shampoo, Duschgel, Flüssigseife und Zahnpasta eingesetzt. Insbesondere das häufig verwendete Natriumlaurylsulfat kann zu Hautirritationen führen, Allergien auslösen und die Haut austrocknen. 

Schädliche Inhaltsstoffe für unsere Umwelt

Palmöl

Palmöl ist das billigste und meistverwendete Pflanzenöl weltweit und wird in Kosmetika unter anderem als Konsistenzgeber eingesetzt. Es macht Seifen, Cremes und Duschgel geschmeidig und dient als Grundlage für nahezu alle Seifen. Es ist lange haltbar, geruchsneutral und kostengünstig.

Billig sind die Kosten jedoch meist nur für die Großkonzerne. Mensch, Tier und Umwelt leiden hingegen stark darunter. Die meisten von uns wissen bereits, dass mit der Palmöl-Produktion auch eine massenweise Zerstörung des Regenwaldes einhergeht. Es geht aber noch weiter: Rohdungen, Einsatz aggressiver Pestizide & Düngemittel, Anbau von Monokulturen, Auslaugung des Bodens, Zerstörung von Artenvielfalt, sozial unverträgliche Arbeitsbedingungen bis hin zu Zwangsvertreibungen von Kleinbauern und indigenen Völkern sind die Folgen.

Auf Palmöl zu verzichten, ist leider gar nicht so einfach, denn nicht immer steht in der Inhaltsstoffen das Wort „Palmöl“. Hinter diesen Begriffen steckt Palmöl:

  • Sodium Lauryl Sulfoacetate
  • Cetyl Palmitate
  • Cetearyl Alcohol
  • Cetyl Alcohol
  • Fettsäureglycerid
  • Glyceryl Stearate
  • PEG-100 Stearate
  • Polyglyceryl-2-Caprate
  • Stearic Acid
  • Magnesium Stearate
  • Glycerin
  • Glycerinfettsäureester
  • Sodium Cetearyl Sulfate
  • Steareth -20
  • Zink Stearate

Mikroplastik

Als Mikroplastik werden jene Plastikpartikel bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Mikroplastik wird ganz bewusst in der Kosmetikindustrie eingesetzt, weil es kostengünstig ist. Das feine Plastikgranulat findet man vor allem in Peelings und Zahnpasta. Doch Mikroplastik findet sich auch in Duschgel, Creme, Lotion und dekorativer Kosmetik.

Ausgehend von diesen Produkten wandert das Mikroplastik dann mit dem Abwasser ungehindert in Flüsse und Meere, weil es in den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann. Dort richten diese kleinen Plastikpartikel dann enorme Schäden an. Sie werden von Fischen und anderen Lebewesen mit natürlicher Nahrung verwechselt und reichern sich mit Schwermetallen und schwer abbaubaren Schadstoffen an. Sobald das Mikroplastik im Organismus aufgenommen wurde, kann es nicht mehr ausgeschieden werden. Es sammelt sich samt den Schadstoffen im Gewebe an, wird Teil der Nahrungskette und landet letztlich auch auf unseren Tellern und in unseren Körpern.

Die folgende Liste enthält die INCI-Bezeichnungen einiger Kunststoffe in Kosmetik:

  • Acrylates Copolymer, Acrylates Crosspolymer
  • Allyl Stearate/VA Copolymer
  • Butylene/ethylene/styrene Copolymer
  • Ethylene/propylene/styrene Copolymer
  • Ethylene/acrylate Copolymer
  • Ethylene/methacrylate Copolymer
  • Polyamide, Nylon
  • Polyacrylate
  • Polymethyl Methacrylate
  • Polyquaternium
  • Polyethylene (PE)
  • Polyethylene Glycol (PEG-) (schwer abbaubar ab PEG-50)
  • Polyethylene Terephthalate (PET)
  • Polypropylene Terephthalete
  • Polybutylene Terephthalate
  • Polypropylene (PP)
  • Polypropylene Glycol (PPG) (schwer abbaubar ab PPG-50)
  • Polystyrene (PS)
  • Polytetrafluoroethylene
  • Polyurethane (PUR)
  • Styrene acrylates Coplymer
  • Silikone z.B. Cyclotetrasiloxane, Cyclopentasiloxane, Cyclohexasiloxane, Cyclomethicone / Silsesquioxane / Trimethylsiloxysilicate (Siliconharz)

Wie kannst du dich schützen?

  • Hinterfrage die Inhaltsstoffe deiner Kosmetikprodukte kritisch!
  • Lasse dich nicht durch eine schöne Verpackung oder Begriffe wie „Natürlich“, „Vegan“ oder „Naturkosmetik“ täuschen. Nur weil diese Begriffe auf der Verpackung stehen, muss das nicht auch unbedingt darin enthalten sein.
  • Je unnatürlicher die Handhabung eines Produktes erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass darin viel Chemie enthalten ist. Beispiele: unnatürlich und stark duftende Produkte, stark schäumende Produkte, extrem lange Haltbarkeit eines Produktes.

Welche Inhaltsstoffe verwenden wir bei Eliah Sahil und wie wird deine Gesundheit dadurch beeinflusst?

Unsere Produkte bestehen aus natürlichen Pflanzenwirkstoffen und werden aus hochwertigen Kräuter-, Pflanzen-, Blütenessenzen und Mineralien aus bio-zertifiziertem Anbau hergestellt. Bio-zertifizierte Naturkosmetik liefert im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetik ein Höchstmaß an Naturbelassenheit, gesunden Inhaltsstoffen und ein Maximum an Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Unsere bio-zertifizierte Naturkosmetik ist frei von Gentechnik und chemisch-synthetischen Pestiziden. Bio-zertifizierte Inhaltsstoffe sind rund 200x weniger mit Pestiziden belastet als herkömmliche Inhaltsstoffe und damit gesünder für Dich und Deinen Körper!

So sind unsere Produkte zu 100% natürlich und vollkommen naturbelassen. Dies schont nicht nur Deine Haut und Deine Haare sondern vor allem auch unsere Umwelt.

Transparente Auflistung der verwendeten Inhaltsstoffe

Die internationalen Vereinbarung INCI soll dafür sorgen, dass wir die Inhaltsstofflisten in einer international vergleichbaren Form lesen können. Alle Inhaltsstoffe müssen mit den ihnen zugewiesenen INCI-Bezeichungen – meist in Englisch oder Latein angeführt werden.

Um diese Bezeichnungen für dich bestmöglich verständlich zu machen, haben wir die Inhaltsstoff-Liste auf jeder Produktseite jeweils so angeführt, dass du neben dem englischen bzw. lateinischen Begriff immer die deutsche Übersetzung in Klammer findest. Somit erhältst du maximale Transparenz über die verwendeten Inhaltsstoffe in all unseren Produkten ohne lange danach googeln zu müssen.

Worauf verzichten wir?

Kosmetik ohne Konservierungsstoffe

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Konservierungsstoffen. Unsere innovativen Produkte auf Pulverbasis sind durch den Verzicht auf flüssige Trägermaterialien (z.B. Wasser) von Natur aus sehr lange haltbar.

Kosmetik ohne Paraffin (Mineralöl) und Silikon

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Mineralölen und Silikonen und verwenden stattdessen kaltgepresste Öle aus bio-zertifiziertem Anbau, sowie Mandel- und Sojaprotein.

Kosmetik ohne Emulgatoren

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Emulgatoren wie Polyethylenglykol und Polypropylenglykol. Emulgatoren werden in Kosmetika meist dazu eingesetzt, um Öl in Wasser oder andere flüssige Trägermaterialien zu binden. Durch den gänzlichen Verzicht auf flüssige Trägermaterialien benötigen wir keine Emulgatoren in unseren Produkten.

Kosmetik ohne Farbstoffe

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Farbstoffen. Durch schonende Mahlung bleiben alle wertvollen Pflanzenessenzen in ihrer naturbelassenen Form und in ihrer natürlichen Farbe erhalten.

Kosmetik ohne Tenside

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Tensiden und verwenden stattdessen pflanzliche Saponine aus Waschnuss und Teeblättern.

Kosmetik ohne chemische Duftstoffe

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von chemischen Duftstoffen. Alle verwendeten Duftstoffe sind natürlichen Ursprunges und/oder aus natürlichen ätherischen Ölen. Im überwiegenden Teil unserer Produkte verzichten wir gänzlich auf den Einsatz von Duftstoffen.

Kosmetik ohne Palmöl

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Palmöl und verwenden stattdessen kaltgepresste Öle aus bio-zertifiziertem Anbau.

Kosmetik ohne Mikroplastik

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Mikroplastik und verwenden in unserem Peeling stattdessen natürliches Himalaysalz, Arganpulver, Reispulver und Rosenpulver. Durch schonende Mahlung bleiben dabei alle wertvollen Pflanzenessenzen in ihrer naturbelassenen Form erhalten.

Kosmetik ohne Gluten

Wir verzichten gänzlich auf den Einsatz von Gluten. Unsere Kosmetik ist somit auch für Personen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.

Unser gesamtes Sortiment ist somit frei von allem, was Mensch und Natur schadet.

Fazit

Ein gesunder Lebensstil hat also nicht nur mit einer gesunden Ernährung zu tun, sondern beginnt bei deiner täglichen Körperpflege.

Quellen:
https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/haushalt-reinigung/mikroplastik-in-kosmetika https://www.bewusstkaufen.at/aktuelles/935/palmoel-in-kosmetika.html https://www.codecheck.info/news/Hinter-diesen-Inhaltsstoffen-steckt-Palmoel-277232 https://utopia.de/ratgeber/palmoel-vermeiden/ https://www.hautinfo.at/artikel/wissenswertes/sensible-haut/kosmetik-und-ihre-inhaltsstoffe.html
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/mikroplastik-und-kunststoffe-in-kosmetik-und-im-meer-26381